HABSE* - Eine tscherkessische Geschichte - Dem deutschen Leser sind die Tscherkessen weitgehend unbekannt – ebenso wie die „Habse“. Und vielleicht fragt er sich: Warum sollte ihn das interessieren? Doch begegnet er den Tscherkessen öfter, als ihm bewusst ist. Etwa wenn im Fernsehen russische Zaren in einer Tscherkeska erscheinen. Oder wenn er dem Politiker Cem Özdemir begegnet, dessen väterliche Wurzeln tscherkessisch sind. Diese tscherkessische Liebesgeschichte, in der sich zwei Freundinnen in denselben Mann verlieben, kann ein erster Zugang sein: eine Einladung, Tscherkessen kennenzulernen, die oft im Verborgenen bleiben und dennoch eine bemerkenswert tiefgründige Kultur bewahrt haben. *HABSE: Seit Tausenden von Jahren wird das Leben der Urbevölkerung des Nordkaukasus von der Habse bestimmt. HABSE beinhaltet Traditionen, Bräuche und Gesetze, um ein menschenwürdiges Dasein für alle zu ermöglichen. Dabei wird die Kluft, sowohl zwischen armen und reichen Menschen als auch zwischen gebildeten und weniger gebildeten Menschen, im Umgang miteinander, durch die Habse (Verhaltensnormen) gering gehalten. ISBN: 978-3-911798-04-4 240 Seiten; 14,00 EUR


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